Aviation Academy Austria testet erstmals Winterbase im Ausland

Erstellt von Philip Schneider |

Mehr Flugstunden im Winter: ATPL-Schüler absolvieren einen Teil ihres praktischen Trainings in Spanien bei gutem Flugwetter.

Die Aviation Academy Austria testet erstmals einen Auslandsstandort für die Wintermonate. Sechs ATPL-Schüler reisten kürzlich mit Fluglehrer nach Spanien, wo sie zunächst am Flugplatz LEOC in Ocaña die ersten Solo Cross Country Flüge absolvieren. Ocaña liegt ca. 65 KM südlich von Madrid und bietet günstige meteorologische und geographische Bedingungen, um auch in den Wintermonaten regelmäßige Flugtrainings zu absolvieren. Die Umgebung rund um Madrid bieten sich gut an, um die teils schwierigen Wetterbedingungen in Österreich zu umgehen. Die AAA hat dafür zwei ihrer Diamond DV20E (OE-AEC und OE-AED) von Wiener Neustadt nach Spanien überstellt. Die ersten Flüge gingen nach Perpignan und Avignon in Frankreich, Requena in Spanien Reggio Emilia in Italien.

„Mit dem Standort in Spanien testen wir in diesem Jahr erstmals probeweise eine Auslandsbasis. Wir werden in Zukunft weitere Standorte in Europa evaluieren, die sich besonders in den Wintermonaten als Ergänzung zu unserer Home Base Wiener Neustadt eignen. Für die Schüler ist das eine gute Möglichkeit, internationale Flugerfahrung und die erforderlichen Flugstunden zu sammeln“, sagt Oliver Karall, Geschäftsführer der Pilot Academy.

Durch die hohe Nachfrage nach Ausbildungsplätzen und das gleichzeitig schlechte Wetter kam es zu einem Rückstau im Ausbildungsablauf. „Der Bedarf an praktischem Training ist nach wie vor sehr hoch. Gerade durch das neblige und nasse Wetter in den letzten Monaten hat sich beim den Schülern ein Rückstau aufgebaut, weil nur selten geflogen werden konnte. Daher benötigen wir einen Plan, damit unsere Schüler dennoch zeitnah ihre erforderlichen Flugstunden aufbauen können.“, ergänzt Oliver Karall.

Der Auslandsaufenthalt ist für die Flugschüler freiwillig und für ca. einen Monat angesetzt.